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Arbeits- & Aufenthaltsrecht

Noch nie war es so einfach wie heute, internationale Fachkräfte in einem Unternehmen einzustellen. In den letzten Jahren wurde das Zuwanderungsrecht reformiert und die Anerkennung ausländischer Abschlüsse deutlich vereinfacht. Dennoch sollten Sie sich als künftiger Arbeitgeber einen ersten Überblick über anstehende Schritte verschaffen.

Zunächst hängt es grundsätzlich vom Herkunftsland und der Qualifikation der betreffenden Person ab, welcher Aufenthaltstitel möglich ist. Bürger der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz können ohne Einschränkungen eingestellt werden. Bürger der Staaten Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Südkorea, und den USA können unter vereinfachten Bedingungen einen Aufenthaltstitel bekommen. Bürger aller anderen Länder, sogenannter Drittstaaten, können unter bestimmten Bedingungen einen Aufenthaltstitel bekommen.

Gehört die ausgeschriebene Stelle zu einem Mangelberuf, gibt es aufenthaltsrechtliche Erleichterungen. Eine Übersicht über Mangelberufe finden Sie in der aktuellen Positivliste der Bundesagentur für Arbeit.

Um eine erste Einschätzung zu erhalten, unter welchen aufenthaltsrechtlichen Bedingungen eine ausländische Fachkraft eingestellt werden kann, bietet die Bundesagentur für Arbeit online kostenlos einen Migration-Check an.

Eine Übersicht über die wichtigsten Aufenthaltstitel haben wir für Sie auf unserem Portal zusammengestellt. Rechtlich verbindliche Aussagen können die örtlichen Ausländerbehörden sowie die Bundesagentur für Arbeit treffen, die Sie in jedem Falle kontaktieren sollten.

Arbeitserlaubnis

Entgegen der Situation in anderen Ländern, gibt es in Deutschland keine Arbeitsgenehmigungen zusätzlich zum Aufenthaltstitel. Aufenthaltstitel „zum Zweck der Erwerbstätigkeit“ definieren automatisch, ob und wenn ja, in welchem Umfang in Deutschland gearbeitet werden darf. 

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