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Hier finden Sie einige Infos zur Kinderbetreuung und zur Förderung von Familien.

Kinderbetreuung

Eine gute Kinderbetreuung ist für alle berufstätigen Eltern wichtig. Denn nur so lassen sich Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren. Zudem kommt Ihr Kind in Kontakt mit anderen Kindern, lernt spielerisch die deutsche Sprache, wird in seiner Entwicklung gefördert und auf die Schulzeit vorbereitet. In FrankfurtRheinMain (FRM) ist das Angebot an Betreuungsplätzen sehr umfangreich.

Der Begriff „Kindergarten“ ist in vielen Ländern der Welt bekannt. Die frühkindliche Erziehung und Betreuung ist ein deutsches Konzept und das Angebot für verschiedene Altersgruppen ist groß.

Kindertagesstätten

Alle Einrichtungen zur Kinderbetreuung werden zusammengefasst unter dem Oberbegriff Kindertagesstätte, kurz: Kita. Abhängig vom Alter der Kinder gibt es:

  1. Kinderkrippen (Unter 3 Jahren)
  2. Kindergärten (3-6 Jahre) 
  3. Horte (Grundschulalter)

Im Alltagsgebrauch werden mit Kita meist nur Einrichtungen für Kinder bis 6 Jahren bezeichnet.

Für Sie als Elternteil kann es verschiedene gute Gründe geben, Ihr Kind betreuen zu lassen: Ihr Kind lernt soziale Kompetenzen im Umgang mit Erziehern und anderen Kindern, sollte es noch nicht Deutsch sprechen, lernt es schnell und spielerisch die deutsche Sprache, es wird gebastelt, gemalt, gelesen und entdeckt. Und auch für Sie als Elternteil bedeutet die Betreuung in einer Kita eine große zeitliche Entlastung.


Wussten Sie dass ...

Die Kita-Betreuung ist in Deutschland freiwillig, wird jedoch sehr viel genutzt: über 90% aller Kinder zwischen 3 und 6 Jahren gehen in den Kindergarten. Bei den unter 3-Jährigen sind es in FRM 28,9% aller Kinder.


Betreuungszeiten

Die meisten Kitas bieten eine Ganztagsbetreuung an. Hier kann Ihr Kind von morgens bis zum späten Nachmittag spielen, lernen, essen und schlafen. Die Betreuungszeiten liegen in der Regel zwischen 7.30 Uhr und 16.30 Uhr.

Es gibt aber auch sehr viele verschiedene Angebote der Kinderbetreuung mit abweichenden Zeiten, die schon deutlicher früher beginnen oder bis spät in den Abend hinein gehen. Das hängt ganz vom Bedarf der Eltern ab und ist von der jeweiligen Einrichtung abhängig.

Kinderbetreuung von 0-3 Jahre

Die Kinderbetreuung bis zum dritten Lebensjahr findet in der Regel in Kinderkrippen statt. Hier können bereits Babys ab drei Monaten betreut werden. Mit der Vollendung des dritten Lebensjahres endet dann die Zeit in der Kinderkrippe und das Kind kommt in den Kindergarten.

Der pädagogische Schwerpunkt liegt in diesem Altersbereich auf der Pflege. Außerdem werden erste Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt. Deshalb gibt es in Kinderkrippen auch besonders viel Personal, das sich um die Betreuung der Kinder kümmert.

Neben den Kinderkrippen gibt es auch Kitas, die Kinder von 0 bis 6 betreuen. Hier sind die Gruppen oft altersgemischt, um das Lernen mit- und untereinander zu fördern.

Die Kinderbetreuung dient häufig der Aufgabe, eine Berufstätigkeit der Eltern zu ermöglichen. Darüber hinaus gibt es aber auch Einrichtungen, die eher als Treffpunkt für Eltern und Kinder dienen. Dazu gehören zum Beispiel Krabbelgruppen oder Spielkreise.

Seit 2013 haben Eltern in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder unter drei Jahren. Da die Nachfrage aber sehr groß ist, empfiehlt es sich, sich früh auf Betreuungsplätze zu bewerben.

Kinderbetreuung von 3-6 Jahre

Wenn das Kind sein drittes Lebensjahr vollendet hat, kann es in den Kindergarten gehen. Es besteht sogar ein Rechtsanspruch auf einen Halbtagsplatz.

Der Kindergarten ergänzt die Erziehung in der Familie und eröffnet den Kindern Bildungsmöglichkeiten und Erfahrungen untereinander. Im Kindergarten wird durch die pädagogische Betreuung gewährleistet, dass die Entwicklung des Kindes in wichtigen Bereichen gefördert wird. Wahrnehmung, Sprache, Koordination, Denken und Empathie sind nur einige Fähigkeiten, die das Kind hier spielerisch lernt.

Neben dem Kindergarten und der Kinderkrippe besteht auch die Möglichkeit, seine Kinder durch eine Tagesmutter betreuen zu lassen. In einer familienähnlichen Atmosphäre werden bis zu fünf Kinder von einer Betreuungsperson betreut. Diese Betreuungsform wird meist privat organisiert und finanziert.

Immer mehr Unternehmen und Universitäten bieten ihren Mitarbeitern mittlerweile eine Kinderbetreuung an.

Kinderbetreuung ab 6 Jahren

Kinder ab dem 1. Schuljahr können nach Schulschluss in einem sogenannten Hort betreut werden. Die Betreuung wird in der Regel bis zur vierten Klasse angeboten. Hort-Einrichtungen sind eng mit der Schule verbunden, sowohl räumlich als auch organisatorisch. Doch auch Kindertagesstätten oder andere Einrichtungen bieten eine Hort-Betreuung an.

Meist wird im Hort ein gemeinsames Mittagessen für alle Kinder angeboten. Der Schwerpunkt liegt in vielen Einrichtungen auf der Hausaufgabenbetreuung und der Freizeitgestaltung.

Die Betreuungszeiten in einem Hort unterscheiden sich von Einrichtung zu Einrichtung. Oft beginnt die Betreuung bereits vor dem Unterricht und endet am Nachmittag. Viele Horte haben außerdem auch während der Ferienzeit geöffnet und bieten besondere Ferienprogramme an.

Auch Hortplätze sind umkämpft. Es ist also auch hier empfehlenswert, sich schon früh um eine Kinderbetreuung zu kümmern.

Kosten

Die Kinderbetreuung wird staatlich gefördert und deshalb unterscheiden sich die Kosten in den einzelnen Einrichtungen nicht sehr. Der monatliche Beitrag der Eltern richtet sich nach dem Einkommen, dem Wohnort und der Anzahl der Betreuungsstunden. Dazu fällt ein Verpflegungsgeld an.

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